Cromwell 125 korrekt einfahren?

Mopedfahrer10

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Hallo allerseits!

Ich habe mir am Wochenende eine komplett neue Cromwell in Royal Blue abgeholt, und wollte deshalb gleich eine Frage zum korrekten Einfahren des Motors stellen. In der Bedienungsanleitung steht, man solle 1500km maximal 80 Prozent der Leistung nutzen.
Nun hab ich mich mit dem Thema "Einfahren" schon im Voraus etwas beschäftigt, und man ließt in Online Magazinen zum Teil, das mit dem vorsichtigen Einfahren bis hin zu 1000 oder 1500 Kilometer sei nicht mehr so wichtig wie es etwa früher gewesen war.

Mit der Brixton habe ich natürlich die vergangenen Tage bereits einige Kilometer draufgemacht.
Die ersten 100 Kilometer war ich sehr behutsam unterwegs, sprich Innertorts gefahren, paar mal auf die Landstraße im 5. bei angemessener Geschwindigkeit.
Die nächsten Hundert schon etwas mehr gesteigert, selten mal wirklich den Gashahn voll aufgedreht. Aber nie über 7,5-8000 Umdrehungen.
Jetzt bin ich bei 280km. Meint ihr, das passt so und ich soll ich Zukunft weiter steigen oder war das schon zu viel?
Und ab wie viel Kilometer kann ich eurer Meinung oder Erfahrung nach den Motor voll ausdrehen und auf der Landstraße mal ein wenig flotter unterwegs sein?

Kleine Nebenfrage, wie sieht es eigentlich in Sachen Garantie aus wenn ich tatsächlich den Motor nicht wie in der Bedienungsanleitung beschrieben 1500km einfahre?

Vielen Dank schonmal im Voraus,
Gruß Philipp.
 

Der Raucher

Ölfinger
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Cromwell 125
Oha...
Gaaanz dünnes Eis!
An diesem Thema sind schon einige Freundschaften zerbrochen.

Kurze Gegenfrage: Kann die Werkstatt dir beweisen, dass du den Motor "falsch" eingefahren hast?
Oder andersherum: Kannst du denen beweisen, dass du "richtig" eingefahren hast, wenn die das Gegenteil behaupten??
 

Mopedfahrer10

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Oha...
Gaaanz dünnes Eis!
An diesem Thema sind schon einige Freundschaften zerbrochen.

Kurze Gegenfrage: Kann die Werkstatt dir beweisen, dass du den Motor "falsch" eingefahren hast?
Oder andersherum: Kannst du denen beweisen, dass du "richtig" eingefahren hast, wenn die das Gegenteil behaupten??
Letzteres war meine Nebenfrage, wäre für mich interessant zu wissen, ich schaue aber mal in die verlinkte Datei.
Gruß Philipp
 

BRIXWOLF

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Es ging um ein Auto ...

Vor ein paar Jahren hat mein Vater bei einem guten Bekannten, fast Freund, der Händler ist, ein neues Auto gekauft.
Natürlich kam die Frage nach dem einfahren.
Die Antwort des Händlers war, ganz behutsam, am besten zum Ziel streicheln ...
Die Antwort des Kumpels war, warm fahren und dann treten was geht! Entweder die Maschine verreckt, dann hast du Garantie, oder sie hält durch, dann ist das Ding superschnell eingefahren.

Um das durchzuziehen braucht man aber "cojones" 🙃
 
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HapeRayburn

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Rayburn....ENDLICH :-)))
Ich wollte Einfahren hab mich dann aber nach 300 Km erwischt den Hahn voll aufgezogen zu haben.
die 10.000 Umdr kamen aber nicht das ging erst nach ca 800KM
Ergänzung ()

Die Antwort des Kumpels war, warm fahren und dann treten was geht!
hab ich mit meinem TDI auch so gemacht läuft jetzt 8 Jahre bei mir :)
KFZ unterliegen aber mit einer eher präzisen Fertigung
 

BRIXWOLF

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... KFZ unterliegen aber mit einer eher präzisen Fertigung
Willst du damit KSR in Österreich etwas sagen?

Und meine Meinung zu dem hier von mir unterstelltem Thema ist: Die Chinesen haben einen schlechten Ruf. Ein schlechter Ruf kommt aus der Vergangenheit. Beispiel: Die Japaner hatten einen schlechten Ruf als "Kopierer" und "Billigheimer" ... und heute?

Noch ein Bsp: Wer kauft sein Handy nicht, weil es in China produziert wurde (und welches Handy wird da nicht produziert)?
 
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Blackpike

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Cromwell
Warm fahren ist das A und O .

75% der Leistung? Was willst machen ? Auf der Landstraße mit 70 fahren ?

Ich glaube es haben die wenigsten durchgezogen.

Fahr die ersten Km ruhig, gewöhn dich an das neue Moped (hast du ja schon wie du geschrieben hast) und dann fahr den Bock vernünftig warm und hab Spaß.

Meine Meinung!

Lg
 

Mopedfahrer10

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Ich habe nur bissle Schiss den Hahn jetzt schon voll aufzudrehen vor dem ersten Ölwechsel, nicht das womöglich vorhandene (wenige) Späne der Abnutzung wieder zurück in den Kreislauf wirbeln, so habe ich es mal mitbekommen.
Ergänzung ()

Ich hab meine nicht eingefahren. Habe sie ja erst am Ende des Sommers fahren können, da war keine Zeit mehr dafür
Echt jetzt? Und fährt sie trotzdem gut und hat sauberen Durchzug?
 

Weare138

Immer einen Fuß auf der Monitorbox
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Wohl gemerkt das du hier weniger den einen Zylinder einfährst als vielmehr das Getriebe. Hier sollte man m.M.n. etwas behutsam zu Werke gehen. Nach tausend Kilometern kommt dann das Öl raus, alles hat sich eingeschliffen und passt aneinander. Natürlich ist einfahren bei modernen Triebwerken kein Thema mehr. Wir reden hier aber von 25 Jahre alter Mopedtechnik.
 

HapeRayburn

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Rayburn....ENDLICH :-)))
Willst du damit KSR in Österreich etwas sagen?
ich will damit sagen das der unzerstörbare Suzuki GN verwandte Motor nur bedingtes einfahren braucht
weil größere Fertigungstolleranzen vorhanden sind sich das Einfahren oder nicht . nur sehr gering auf die Leistung niedrschlägt

das ist nicht abwertend sondern umgekehrt wie oben geschrieben . den Motor bekommst bei gutem Warmfahren nicht kaputt

die Hohe Präzision in der KFZ Technik ist dem Abgas / Laufleistung und Verbrauch geschuldet
mein C-Kadett hatte einen Guß Motorblock hat nach Sprit gestunken und 13 Liter Sprit gebraucht , wäre heute als KFZ nicht akzeptiert
Ergänzung ()

ich ein bekennender Brixton Fan das nur noch als Zusatz 🤪
 

BRIXWOLF

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Wohl gemerkt das du hier weniger den einen Zylinder einfährst als vielmehr das Getriebe. Hier sollte man m.M.n. etwas behutsam zu Werke gehen. Nach tausend Kilometern kommt dann das Öl raus, alles hat sich eingeschliffen und passt aneinander. Natürlich ist einfahren bei modernen Triebwerken kein Thema mehr. Wir reden hier aber von 25 Jahre alter Mopedtechnik.
Bei einem neuen Moped würde ich vor 1000km einen eigenen Ölwechsel* machen, sogar ohne Filter! "Arbeitszeit" von 30 Minuten und kostet 10-15€ mit einem guten Marken Öl.
Um genau zu sein handelt es sich um 25 Jahre alte, bewährte Motorradtechnik die ausgewählt wurde um heute ein neues Krad zu bauen. Kann nicht so schlecht gewesen sein.

*womöglich sogar 2. Kostet das selbe wie 3 Bier in der Kneipe 🍺🍺🍺 (okok, in einer Großstadt, auf dem Land sind es halt 4 Bier 🍺🍺🍺🍺)
 
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Der Raucher

Ölfinger
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Cromwell 125
Ich wollte ja eigentlich meine Klappe halten... :rolleyes:

- Sollten beim Einfahren "Fehler" gemacht werden und daraus "Schäden" entstehen, zeigen sich diese nicht nach 2.000km, sondern vielleicht nach 25.000-30.000km. Und wer will dann noch unterscheiden, ob es auf "Einfahrfehler", normalen Verschleiß oder Materialfehler zurückzuführen ist?

- Praktisch alle beweglichen Teile in heutigen Motoren (auch wenn die Konstruktion schon älter ist) sollten vom ersten Tag an voll belastbar sein. Wenn sich trotzdem beim Ölwechsel Späne im Altöl finden, haben die entweder in der Fabrik die Teile, vor der Montage, nicht ordentlich gereinigt, oder der Motor hat ein massives Problem.

- Auch die Getriebewellen und -räder müssen so gehärtet sein, dass sich da nichts mehr "einläuft". Wenn doch, sind sie schlecht gehärtet worden, was sich auch durch noch so vorsichtiges Einfahren nicht mehr ändert. Maximal die Zahnflanken der Zahnräder werden im Laufe der Zeit noch ein wenig blank "poliert". Das ist aber kein "Einfahren".

- Alle Wellen in unseren Motoren sind Kugel- bzw. Rollengelagert. Da darf sich nichts mehr "einlaufen"! Wenn doch, war das Lager von vornherein hinüber!

- "Mehr Leistung" lässt sich durchs Einfahren auch nicht produzieren. Das hat viel mehr damit zu tun, dass man sich erst nach der 1. Insp. traut, mal richtig Gas zu geben.

- Reifen und Bremsen hingegen müssen schon noch ein wenig eingefahren werden. Wie lange das dauert, hängt vom Temperament des Fahrers ab.

- Und sollte die eine Brixton etwas "besser" laufen, als die andere, hat das eher was mit "Serienstreuung" zu tun, als mit der großen Kunst des Einfahrens.
 

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