Crossfire XS Probleme beim Schalten bei Crossfire 125 XS - hakt im Stand

Ralf05

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Hallo zusammen,
ich habe eine gebrauchte Brixton Crossfire 125 XS und habe Probleme mit der Gangschaltung. Das Schalten fühlt sich insgesamt hakelig an. Besonders im Stand kann ich die Gänge nicht flüssig wechseln – ich muss das Motorrad ein bisschen schieben (vorwärts oder rückwärts), um hoch- oder runterzuschalten. Ist das eine normale Eigenschaft der mechanischen Struktur, oder könnte das auf ein Problem hinweisen, das repariert werden muss? Zusätzlich fühlt sich der Schaltweg sehr kurz an; liegt das vielleicht am kompakten Getriebe?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Tipps zur Schalttechnik oder zur Fehlersuche wären super! Danke im Voraus.
Beste Grüße,
Ralf
 
Hallo zusammen,
ich habe eine gebrauchte Brixton Crossfire 125 XS und habe Probleme mit der Gangschaltung. Das Schalten fühlt sich insgesamt hakelig an. Besonders im Stand kann ich die Gänge nicht flüssig wechseln – ich muss das Motorrad ein bisschen schieben (vorwärts oder rückwärts), um hoch- oder runterzuschalten. Ist das eine normale Eigenschaft der mechanischen Struktur, oder könnte das auf ein Problem hinweisen, das repariert werden muss? Zusätzlich fühlt sich der Schaltweg sehr kurz an; liegt das vielleicht am kompakten Getriebe?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Tipps zur Schalttechnik oder zur Fehlersuche wären super! Danke im Voraus.
Beste Grüße,
Ralf

Herzlich willkommen im Brixton Forum Ralf05. 🤝


Habe auch eine XS, die Schaltbarkeit des Getriebe wird ua. von der Einstellung des Kupplungszug beeinflusst und auch ua. von der Motor/Getriebetemperatur.



Viel Spass mit deiner XS !

Gruß
Mike
 
Zuletzt bearbeitet:
Besonders im Stand kann ich die Gänge nicht flüssig wechseln – ich muss das Motorrad ein bisschen schieben (vorwärts oder rückwärts), um hoch- oder runterzuschalten.
Das ist bei Getrieben unserer Bauart (seriell geschaltet, gerade verzahnt, nicht synchronisiert) normal.

Bei praktisch jebem Motorrad wird es hakelig, wenn das Fahrzeug erstmal steht.
Achte möglichst darauf, dass du im 1. Gang oder im Leerlauf bist, wenn du zum Stehen kommst.

Sollte es auch während der Fahrt hakeilig sein, kann es sein, dass das Spiel des Kupplungszugs zu groß ist.
Zwischen Kupplungshebel und seiner Aufnahme (grün) sollten 2-3 mm Spiel sein.

1766168717997.png
Zum Einstellen die Kontermutter (rot) lösen und die Einstellschraube (gelb) heraus- (=weniger Spiel) oder hineindrehen (=mehr Spiel).

Zusätzlich fühlt sich der Schaltweg sehr kurz an
Ja.
Klasse, gell?
 
Im Stand dreht sich ja nur noch eine Getriebewelle mit Zahnrädern drauf , die 2. Welle mit Zahnrädern steht doch still (die auf der außen das Ritzel vom Kettenantrieb sitzt ) , dadurch lassen sich die Zahnräder halt nicht einfach verschieben auf der Welle weil dann häufig Zahn auf Zahn und nicht Zahn auf Lücke trifft , das ist so , das bleibt so , ist total normal.
Also üben üben üben üben schon im Ausrollen den Leerlauf einzulegen , das macht man einfach so , Erfahrungssache das .
 
Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten und die detaillierten Erklärungen! Das hat mir wirklich weitergeholfen, zu verstehen, warum das Schalten so hakelig wirkt – besonders dass es bei solchen Getrieben normal ist, im Stand zu schieben, und dass Faktoren wie Kupplungseinstellung, Temperatur und Übung eine Rolle spielen.
Das ist meine erste Motorrad, und im Vergleich zu dem Motorrad, das ich beim Fahrenlernen benutzt habe, fühlt sich die Gangschaltung ganz anders an, was mich total verwirrt hat. Ich werde es nochmal ausprobieren und mehr üben, wie ihr es empfohlen habt.
Vielen Dank für eure professionelle Anleitung! Wenn ich weitere Fragen habe, hoffe ich, dass ich mich wieder melden darf.
Beste Grüße,
Ralf05
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wären meine ersten zwei Fragen gewesen:
Erstes Motorrad?
Neue Maschine?

Ja, im Vergleich zu einem modernen Motorrad ist die XS da ein wenig hakeliger, gerade wenn sie neu ist. Mit steigenden Kilometern wird's ein wenig besser, ebenso das Gefühl im linken Fuß.
Einfach vor roter Ampel bis in den ersten durchtackern, wenn noch Zeit ist versuchen neutral zu finden. Hat bei mir auch einige Zeit gedauert, bis das im Muskelgedächtnis war. Als Anfänger achtet man ja auf vieles neues!

Schalten im Stand (außer von neutral in 1 oder 2) ging weder mit der XS noch mit meiner aktuellen SR500 Bj 78 (50.000 km).
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Maschine ist gebraucht. Manchmal kann ich im Stand ein paar Gänge hochschalten, aber nicht runterschalten. Wenn ich runterschalten kann, kann ich dann nicht mehr hochschalten. Manchmal hänge ich im Leerlauf fest und komme nicht in den ersten Gang (das beeinflusst mein Anfahren sehr). Außerdem ist es sehr schwierig, in den Leerlauf zu schalten; ich muss ganz leicht antippen, um reinzukommen, aber die Erfolgsrate ist sehr niedrig.
Möglicherweise weil das Motorrad, auf dem ich das Fahren gelernt habe, beim Schalten so war, dass man den Kupplungshebel ganz ziehen konnte und im Stand in jeden Gang schalten konnte, und beim Fahren das Schalten sehr spürbar war, habe ich eine vorgefasste Meinung, dass meine Maschine ein Problem hat.
Jetzt, nach euren detaillierten Erklärungen mit Bildern und Text, verstehe ich, dass dieses Motorrad beim Schalten vielleicht etwas sanfter gehandhabt werden muss. Ich werde es nochmal ausprobieren. Vielen Dank für eure Vorschläge und Anleitungen!
 
Möglicherweise weil das Motorrad, auf dem ich das Fahren gelernt habe, beim Schalten so war, dass man den Kupplungshebel ganz ziehen konnte und im Stand in jeden Gang schalten konnte, und beim Fahren das Schalten sehr spürbar war, habe ich eine vorgefasste Meinung, dass meine Maschine ein Problem hat.
Jetzt, nach euren detaillierten Erklärungen mit Bildern und Text, verstehe ich, dass dieses Motorrad beim Schalten vielleicht etwas sanfter gehandhabt werden muss. Ich werde es nochmal ausprobieren. Vielen Dank für eure Vorschläge und Anleitungen!

Das "ganz ziehen des Kupplungshebel" war für mich der Punkt wo ich mich zeitnah für andere Griffe entschieden habe mit denen ich Kupplung und Bremse durch angepasste größere Griffweite wesentlich besser betätigen und dosieren kann.

XS PB 1.jpg

XS PB 2.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit den Kilometern wird es etwas angenehmer, irgendwann hat man es raus mit dem schalten. Mein großes Moped schaltet viel angenehmer. Meine XS ist jetzt bei 13.000km wir haben uns angefreundet. Bei mir sind es nur die Bowdenzüge, die mir regelmäßig die Feindschaft bestätigen, der 3te in 4 Jahren.
 
Zu welchem Zweck muss man denn im Stand !! mehrere Gänge schalten können , willst du im 4. Gang losfahren ?
Und ja , die Rastung für die Leerlaufstellung ist nur schwach ausgelegt damit man nicht beim fahren und schalten vom 1. Gang in den 2. Gang nicht ständig im Leerlauf landet , auch das ist normal so , deine Ansicht ist ein typisches Verhalten von Hobbystartern die bisher synchronisierte Getriebe z.B. im PKW gewohnt sind , nur diese sind völlig anders aufgebaut ( Synchronringe + Schrägverzahnung ).
Es ist völlig normal das du im Stillstand das Getriebe nicht schalten kannst , und wozu denn auch ?
Also , nochmal...den Leerlauf schon beim Anrollen einlegen , notfalls im Stand , aber dazu gehört Feingefühl um vom 2. oder 1. Gang den Leerlauf zu treffen .
Das war es von mir dazu .
 
Ich gebe zu, dass ich von Motorrädern wirklich keine ausreichende Kenntnis habe. Ich bin derzeit noch in der Lernphase beim Fahren und danke euch wirklich sehr für eure geteilten Erfahrungen und die detaillierten Erklärungen. Vielen Dank, dass ihr eure Modifikations- und Nutzungserfahrungen sowie Bedienungstipps mit mir teilt. Ohne euch hätte ich nicht gewusst, dass meine Ideen und meine Handhabung so dumm waren. Ihr habt mir wirklich geholfen, mein schwaches Wissen über Motorräder enorm zu erweitern. Wegen dieses Bikes bin ich auf der Straße nur kurz 5 Minuten gefahren und habe schon 5 Mal anhalten müssen, weil ich die Gänge nicht kontrollieren konnte, was mich sehr ängstlich gemacht hat, auf der Straße zu fahren. Dank eurer Erfahrungen und Vorschläge habe ich erkannt, dass es an mir persönlich liegt. Das Motorrad habe ich schon ein paar Tage stehen lassen, aber heute Abend werde ich es wieder ausprobieren und mich besser mit meinem Motorrad vertraut machen. Ihr habt mir das Selbstvertrauen gegeben, es erneut zu versuchen. Vielen Dank!
 
Genau SO isses nunmal. Hebelspiel prüfen / ggf. einstellen und möglichst nicht im Stand schalten.... also beim Ausrollen kurz vor Anhalten runterschalten: Gewöhnt man sich dran.. ähm... also vom Leerlauf in den 1. Gang an der grünwerdenden Ampel schon im Stand schalten.....:p
 
Oder an zuviel Spiel im Kupplungszug...

Da hilft dann auch noch soviel Erfahrung nicht weiter. Das muss dann eingestellt werden.
Vielen Dank, Der Raucher, für deinen hilfreichen Beitrag!
Basierend auf deinem Vorschlag habe ich entdeckt, dass der Kupplungshebel möglicherweise vor dem Kauf beim Übernehmen des Motorrads angeschlagen wurde, sodass er etwas nach oben gebogen ist. Das hat die Einstellung des Kupplungszugs verändert und zu den Schaltproblemen geführt.
Nach deiner Anleitung habe ich den Spielraum des Kupplungszugs grob eingestellt, und das hat mein Schaltproblem erfolgreich gelöst. Ich bin schon über 50 km gefahren!
Deine Anleitung hat mir geholfen, dieses Motorrad wieder zu lieben und den Fahrspaß neu zu entdecken. Vielen, vielen Dank!
Ich danke auch allen anderen hier für das Teilen eurer wertvollen Erfahrungen und Bedienungstipps. Durch eure Beiträge habe ich in der Handhabung echte Verbesserungen gemacht. In Bezug auf Modifikationstechniken und Wartung hoffe ich, noch viel von euch lernen zu können. Es berührt mich sehr, euch hier zu treffen. Vielen Dank an alle!
Beste Grüße,
Ralf05
Ergänzung ()

Genau SO isses nunmal. Hebelspiel prüfen / ggf. einstellen und möglichst nicht im Stand schalten.... also beim Ausrollen kurz vor Anhalten runterschalten: Gewöhnt man sich dran.. ähm... also vom Leerlauf in den 1. Gang an der grünwerdenden Ampel schon im Stand schalten.....:p
Vielen Dank, Bulli, für deine hilfreichen Tipps!
Gestern Abend beim Fahren ist der Motor in einem hohen Gang (z.B. 4. Gang) abgestorben. Ich habe auf der Straße angehalten und wollte den Gang runterschalten bis in den 1. Gang, um neu zu starten. Aber wahrscheinlich wegen Panik und Eile hat es nicht geklappt – ich habe es immer wieder versucht, aber es hat nicht funktioniert. Am Ende musste ich das Motorrad ein bisschen mit dem Fuß schieben, während ich runterschalte, und das hat ewig gedauert, bis ich endlich starten konnte.
Kannst du mir ein paar Notfalltipps geben, wie man so eine Situation am besten handhabt? Vielen Dank!
Beste Grüße,
Ralf05
 
Zuletzt bearbeitet:
Schalten geht nur wenn das Motorrad rollt , wieso hälst du an ohne beim ausrollen runter zu schalten , du selbst bist das Problem , einfach ein Bedienfehler .
Wenn du stehst kann man nicht mehr schalten ohne das Motorrad hin- und her zu bewegen , das ist ganz normal so , da gibt es auch keinen "Tipp" .
 
Zuletzt bearbeitet:
Oder wie ich es mache, die Kupplung über den Hebel an den schleifpunkt bringen. Also etwas mit Spielen und dabei schalten. Geht bei mir auch.
Ist halt Übung notwendig.
 
Wenn du z. B. auf ’ne Ampel oder ein Stoppschild zufährst und noch im 5. Gang bist, dann schaltest du vorausschauend, Gang für Gang runter.
Also: Kupplung ziehen vom 5. in den 4., Kupplung kommen lassen, bisschen Motorbremse mitnehmen und dann genauso weiter. Bis du im 1 Gang oder neutral gelandet bist und dann zum Stillstand kommst.
Nicht Kupplung ziehen und alle Gänge auf einmal runterprügeln oder erst im Stand.

Falls du doch, also im hohen Gang abgewürgt hast, hast du es doch richtig gemacht leicht nach vorne rollen und dann schalten Gang für Gang. Auch wieder Kupplung ziehen runter schalten Kupplung lösen, Bist du wieder in N bist oder im 1.

Falls du das machst, ignorier mein Beitrag. Habe das ein wenig rausgelesen.
 

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