Luftgekühlte 125er "im Stand "runterkühlen"?

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Geschätzte Achtellitergemeinschaft,

es ist bzw sollte ja allgemein bekannt sein, dass man Motoren mit Turbolader direkt nach Lastfahrten wie zB Autobahntour und Stop an Rastplatz/Tanke o.ä nicht gleich ausmachen sondern im Stand a bisserl "nachlaufen" lassen möge. So hatte ich es damals gelesen und war sogar für meinen Gedankentempel nachvollziehbar.
Nun ertappe ich mich dabei, dass ich das auch nach normalen Landstraßenetappen mit 4.000-8.000 U./min bei meinem LUFTGEKÜHLTEN ! Brixton-Motörchen ! mache und fragte zuerst erst mich selbst und nun euch, ob das physikalisch überhaupt Sinn macht? Ist jemand mit technischem Sachverstand anwesend, der/die meine ausbaufähigen (oder gar ausdehnbaren ; - )) Physik-Kennnisse erweitern möchte? Schließlich kommen da ausf Jahr gesehen ja schon ein paar "Gedenkminuten im N-Standmodus" zusammen.

Mit Fragezeichen, Penemue.
 
"Gedenkminuten im N-Standmodus"
Du lässt den Motor nach der Fahrt noch im Stand/Leerlauf vor sich hin tuckern?

Lass das bitte sein!

Bei flüssigkeitsgekühlten Motoren mag das u.U. sinnvoll sein, damit die Kühlmittelpumpe noch weiterläuft und das Kühlmittel weiter umgewälzt wird und verhindert, dass es "nachkocht".

Bei luftgekühlten Motoren fehlt im Stand das "Kühlmittel" (der Fahrtwind)!
Es sei denn, du stellst 'n Luftgebläse vor den Motor... 🙃

Ich glaube zwar nicht, dass es irgendeinen Schaden anrichtet... Sinnlos ist es allemal.
 
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