elektrizikekswerk
Gnorkx ist sehr groß!
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Wie in einem anderen Thread herauszulesen ist, waren meine Frau und ich gestern beim Fahrsicherheitstraining.
Ich hatte ihr das Training zum Geburtstag geschenkt, weil sie sich teilweise recht unsicher fühlte. Da wollte ich etwas gegen unternehmen. Und natürlich selbst etwas lernen.
Vorweg: Ich empfehle es jedem/jeder!
Ich habe das Angebot vom ADAC wahrgenommen, aber das spielt im Grunde keine Rolle. Das Training fand auf dem Verkehrsübungsplatz in Kaarst statt.
Das Training begann gegen 08:30 mit ein bisschen Theorie. Vor allem ging es dem Kursleiter darum, die Erwartungen der Teilnehmer zu erfassen. Und da war alles dabei. Die Jüngste war 16, frisch mit A1 auf einer Honda Varadero 125 (oder ähnliches Modell), der Älteste in den 60ern auf 1250er Reiseenduro. Wir hatten Supersportler, Chopper und alles, was dazwischen steckt. Sogar eine alte Suzuki GN 250 war am Start, die allerdings wegen Inkontinenz von der Teilnahme ausgeschlossen wurde. Lediglich die Fraktion "Eigenheim auf 2 Rädern" war nicht vertreten.
Das Wetter war perfekt, morgens noch recht frisch, mittags dann angenehme 20 Grad und ein schöner Sonne-Wolken-Mix.
Zu Beginn sind wir ein paar Runden gefahren, so dass der Kursleiter sich einen Überblick über die Fahrstile verschaffen konnte. Dabei wurden wir aufgefordert, in verschiedenen Positionen zu fahren (stehend, einhändig, mit dem Gesäß jeweils auf einer Seite usw).
Anschließend dann die eigentlichen Übungen. Es ging los mit Techniken zum langsam fahren. In meinem Fall: Im Standgas rollen lassen war zu schnell. Hier wurde das richtige Spiel von Gas (etwas mehr als Standgas), Kupplung (Schleifpunkt suchen) und Fußbremse (darüber dann die Geschwindigkeit regulieren) geübt. Zielgeschwindigkeit: 5km/h
Zum Vergleich: Wenn ich die Nelli im Standgas rollen lasse, sind es eher 15km/h. Das ganze natürlich ohne die Füße von den Fußrasten zu nehmen. In dem Tempo haben wir dann verschiedene Übungen gemacht, um Sicherheit zu erlangen. Irgendwann im Verlauf dieser Übung kam es dann zu meinem Zwischenfall mit der Batterieverkabelung.
Zur Mittagspause war es ein kleiner Ausritt zu einem nahegelegenen Restaurant (nicht in der Kursgebühr enthalten). Kann ich leider nicht viel zu sagen, ich habe (paradoxerweise) auf den ADAC gewartet. Die anderen fanden es aber gut.
Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit Bremsübungen, dabei wurde insbesondere auch auf die bauartbedingten Unterschiede in der Bremskraftverteilung und auf ABS vs kein ABS eingegangen. Der Kursleiter hat sich intensiv mit jedem Teilnehmer beschäftigt und hat Tipps zur besseren Bedienung gegeben, so dass wir alle am Ende unseren Bremsweg teilweise erheblich reduzieren konnten UND dabei sicher zum Stillstand kommen.
Als nächstes kamen dann Ausweichübungen, plötzliche Richtungswechsel und das bewusste Wahrnehmen des Verhaltens vom Fahrzeug bei diesen Bewegungen.
Und schließlich die Kombination von Ausweichen und Bremsen.
Ein wenig Kurventraining war eigentlich auch auf dem Plan, konnten wir aber wegen der Verzögerungen durch die Ausfälle leider nicht mehr machen.
Es gab aber immerhin ein bisschen Theorie zum Thema.
Am Ende haben wir uns nochmal im Theorieraum zusammengesetzt und unser Fazit gegeben. Gegen 17:30 waren wir dann fertig.
Mit Hin- und Rückfahrt waren wir knapp 13 Stunden unterwegs. Es war anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht und die Mensch-Maschine-Einheit deutlich verbessert.
Wie gesagt, sehr empfehlenswert. Auch für Leute, die denken, dass sie schon alles können - hatten wir auch einen dabei, der sich aber schnell eines besseren hat belehren lassen.
Ich hatte ihr das Training zum Geburtstag geschenkt, weil sie sich teilweise recht unsicher fühlte. Da wollte ich etwas gegen unternehmen. Und natürlich selbst etwas lernen.
Vorweg: Ich empfehle es jedem/jeder!
Ich habe das Angebot vom ADAC wahrgenommen, aber das spielt im Grunde keine Rolle. Das Training fand auf dem Verkehrsübungsplatz in Kaarst statt.
Das Training begann gegen 08:30 mit ein bisschen Theorie. Vor allem ging es dem Kursleiter darum, die Erwartungen der Teilnehmer zu erfassen. Und da war alles dabei. Die Jüngste war 16, frisch mit A1 auf einer Honda Varadero 125 (oder ähnliches Modell), der Älteste in den 60ern auf 1250er Reiseenduro. Wir hatten Supersportler, Chopper und alles, was dazwischen steckt. Sogar eine alte Suzuki GN 250 war am Start, die allerdings wegen Inkontinenz von der Teilnahme ausgeschlossen wurde. Lediglich die Fraktion "Eigenheim auf 2 Rädern" war nicht vertreten.
Das Wetter war perfekt, morgens noch recht frisch, mittags dann angenehme 20 Grad und ein schöner Sonne-Wolken-Mix.
Zu Beginn sind wir ein paar Runden gefahren, so dass der Kursleiter sich einen Überblick über die Fahrstile verschaffen konnte. Dabei wurden wir aufgefordert, in verschiedenen Positionen zu fahren (stehend, einhändig, mit dem Gesäß jeweils auf einer Seite usw).
Anschließend dann die eigentlichen Übungen. Es ging los mit Techniken zum langsam fahren. In meinem Fall: Im Standgas rollen lassen war zu schnell. Hier wurde das richtige Spiel von Gas (etwas mehr als Standgas), Kupplung (Schleifpunkt suchen) und Fußbremse (darüber dann die Geschwindigkeit regulieren) geübt. Zielgeschwindigkeit: 5km/h
Zum Vergleich: Wenn ich die Nelli im Standgas rollen lasse, sind es eher 15km/h. Das ganze natürlich ohne die Füße von den Fußrasten zu nehmen. In dem Tempo haben wir dann verschiedene Übungen gemacht, um Sicherheit zu erlangen. Irgendwann im Verlauf dieser Übung kam es dann zu meinem Zwischenfall mit der Batterieverkabelung.
Zur Mittagspause war es ein kleiner Ausritt zu einem nahegelegenen Restaurant (nicht in der Kursgebühr enthalten). Kann ich leider nicht viel zu sagen, ich habe (paradoxerweise) auf den ADAC gewartet. Die anderen fanden es aber gut.
Nach der Mittagspause ging es dann weiter mit Bremsübungen, dabei wurde insbesondere auch auf die bauartbedingten Unterschiede in der Bremskraftverteilung und auf ABS vs kein ABS eingegangen. Der Kursleiter hat sich intensiv mit jedem Teilnehmer beschäftigt und hat Tipps zur besseren Bedienung gegeben, so dass wir alle am Ende unseren Bremsweg teilweise erheblich reduzieren konnten UND dabei sicher zum Stillstand kommen.
Als nächstes kamen dann Ausweichübungen, plötzliche Richtungswechsel und das bewusste Wahrnehmen des Verhaltens vom Fahrzeug bei diesen Bewegungen.
Und schließlich die Kombination von Ausweichen und Bremsen.
Ein wenig Kurventraining war eigentlich auch auf dem Plan, konnten wir aber wegen der Verzögerungen durch die Ausfälle leider nicht mehr machen.
Es gab aber immerhin ein bisschen Theorie zum Thema.
Am Ende haben wir uns nochmal im Theorieraum zusammengesetzt und unser Fazit gegeben. Gegen 17:30 waren wir dann fertig.
Mit Hin- und Rückfahrt waren wir knapp 13 Stunden unterwegs. Es war anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht und die Mensch-Maschine-Einheit deutlich verbessert.
Wie gesagt, sehr empfehlenswert. Auch für Leute, die denken, dass sie schon alles können - hatten wir auch einen dabei, der sich aber schnell eines besseren hat belehren lassen.
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