Chris66
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Ein bereits lang ersehnter Traum, die Glocknertrasse mit dem Motorrad zu fahren, ging durch den Bericht von @hunter169 und dem gemeinsamen Wunsch mit meiner Frau @MaiPe eine längere Tour zu machen endlich in Erfüllung.!
Wir hatten uns das verlängerte Wochenende rund um den 15. August ausgesucht, die Wettervorhersagen waren durchwachsen aber dennoch vielversprechend.
1.Tag Anreise
Es war ein unheimlich heisser Tag angesagt, daher sind wir bereits früh losgefahren. Die Reise führte durch die Wachau in die Voralpen durch das Erlauftal auf der B25 zu der wunderschönen Landschaft des Gesäuses mit kurvenreichen und relativ schwach befahrenen B117. Bei Admont legten wir bei einer Viva eine Kaffee- und Tankpause ein.

Weiter ging es auf der B320 über Liezen und Schladming bis Radstadt

wo wir auch Zeugen einer Gleitschirmveranstaltung wurden.

Weiter über die Schiorte Altenmarkt und Wagrein mit der schönen aber hochfrequentierten B163 nach St.Johann. Ich muss leider sagen, dass diese Schiorte im Sommer irgenwie falsch dimensioniert wirken, Riesenhotels mit Riesenparkplätzen und Alles ist leer.
Weiter dann mit der extrem stark befahrenen B311 Richtung Zell am See, wo wir dann in Taxenbach unser Quartier im empfehlendswerten Taxenbacherhof bezogen, durchgeschwitzt aber glücklich über die wunderbaren 310 km.
Taxenbach ist ein lieber kleiner Ort

und das Restaurant unseres Quartiers stellte sich als zu Recht von Gault Millau ausgezeichnete Küche heraus!
2.Tag Glocknerstrasse
Wir sind bereits früh am Morgen los, es war noch etwas nachtkalt, um vor dem großen Feiertagsansturm auf der B107 Großglocknerstraße zu sein. Wir hatten das Straßenticket bereits im Internet gekauft/ausgedruckt, was die Formalitäten an der Mautstation extrem erleichtert hat. (Zettel rausgeben, Karte in Empfang nehmen und weiterfahren). Kann ich nur empfehlen!
Und dann gings hoch über unzählige Kehren and Radfahrern vorbei bis hinauf zur Edelweissspitze.

Diese Stichstraße zur Edelweissspitze ist ein MUSS.
Kopfsteinpflaster Belag, enge, streile Kehren und am Ende ein eigener Motorrad Parkplatz!

Wir hatten leider von da oben keine Fernsicht, der Gipfel war noch im Nebel.

Und es gibt auch freilaufende Schafe ...


Nach der Umrundung des Fuschatörl nochmals der Blick zurück zur Edelweisspitze.

Dann entlang der Straße mitten im Hochgebirge. Es ist ein Genuß so an den steilen Wänden der Berge über 2.000 Höhenmetern entlang zu cruisen.
Dabei ist es uns vollkommen unverständlich eine solche herrlich in die Berge gebaute Straße durchzurasen, wie es einige wenige getan haben.
Alle anderen, uns eingeschlossen, haben das Panorama auf uns wirken lassen, haben öfters gehalten und die überwältigenden Berge und die saubere Bergluft auf uns wirken lassen.





Weiter sind wir die zweite Stichstraße zur Franz-Josefshöhe hochgefahren. Diese Straße ist sehr viel befahren, führt sie doch zur berühmten Aussicht auf den Großglockner mit dem davor liegendem Gletscher Pasterze. Naja, oder was als trauriger Rest davon noch übrig ist.
Die Glockner Straßenbetreiber muß ich loben, hier oben gibt es wieder einen eigenen Motorradabstellplatz und ausgestattet mit kostenlosen Spinden zur Lagerung von Helm und sonstigen nicht am Motorrad fest verbauten Gepäckstücken!!

Unsere zwei Treuen mit dem Blick zum höchtem Berg Österreichs.

Und selbstverständlich dürfen die „Mankerle“, die Mureltiere nicht fehlen.

Wir hatten die Aussicht genossen, inkl. warme Jause, Kaffee und Spaziergang zum Kaiser-Franz-Josef-Haus und nach etwa 2 ½ Stunden hier oben haben wir mit Sorge die Wettervorhersage überprüft:
Regen im Anmarsch!
Also sind wir weiter gefahren mit einem kleinen Zwischenstopp.

Nach Heiligenblut, da war der Glockner schon etwas dunkel.

Dann ging es weiter auf die B106 nach Obervellach wo wir mit etwas Regen im sehr familiären und netten Landhotel Pacher angekommen sind. Hier sind übrigens Biker willkommen, es waren eine Menge aus vielen Nachbarstaaten untergebracht. Obervellach ist auch ein sehr netter kleiner Ort mit interessanten Häusern und Aussichten.


...und mit Regen als Vorbereitung auf den nächten Tag...

Es war ein überwältigender Eindruck über die Glocknerstraße zu fahren und wir sind nach wunderschönen 137 km glücklich aber müde zu Bett gegangen.
3.Tag Heimfahrt
Als Rückreise haben wir überlegt einige schöne Pässe mitzunehmen und sind daher relativ früh gestartet, um dem angesagten Wettersturz zu entkommen. Wir dind die B106 weiter über die B100 nach Spittal und dann über die B98 am Millstädter See vorbei


Weiter über die B88 nach Bad Kleinkirchheim und dann über die Turracher Höhe B95 mit bis zu 23% Steigung über die B97 nach Murau.
Hier sind wir einen glücklichen Umweg gefahren, weil wir auf die B96 in die falsche Richtung los sind, aber durch eine malerische Landschaft mit einer speziellen alten Tordurchfahrt

danke @google für dieses Foto
Umweg waren etwa 70 km, aber wir bereuen diese nicht!
Zurück in Murau dann diesmal in der richtigen Richtung weiter auf der B96, gewechselt auf die B75 und dann in die wunderbare L514 ins Lachtal. Der Himmel war schrecklich dunkel und dann gings auch schon los. Wir haben kurz beraten, ob wir die Regenkombi anziehen sollen, haben es aber bleiben lassen und sind weitergefahren. Hagelkörner machen laute Geräusche am Helm! Es war aber nicht all zu lange.

Dann weiter auf der B114 Triebener Tauern über Obertauern nach Trieben, in die Sonne, da sind wir wieder trocken geworden. Danach weiter über die L713 nach Admont, dann aber über die B146 zurück zur B25. In Scheibbs haben wir dann noch einen Kaffee genossen und sind die letzen km auf unseren Hausstrecken wietergefahren. Im Dunkelsteinerwald aber hat uns der Regen voll erwischt, jetzt wars auch schon egal, und wir haben wieder auf die Regenkombi verzichtet...

Hat dann einen ganzen Tag Sonne zum Trocknen gebraucht!
Durchnässt aber glücklich sind wir nach 453 km zu Hause angekommen.
Den Glockner wieder fahren?
Unbedingt!
Dann vielleicht wirklich mit @hunter169 , weil es leider diesmal aufgrund der kurzen Vorlaufzeit nicht geklappt hat.
Wir hatten uns das verlängerte Wochenende rund um den 15. August ausgesucht, die Wettervorhersagen waren durchwachsen aber dennoch vielversprechend.
1.Tag Anreise
Es war ein unheimlich heisser Tag angesagt, daher sind wir bereits früh losgefahren. Die Reise führte durch die Wachau in die Voralpen durch das Erlauftal auf der B25 zu der wunderschönen Landschaft des Gesäuses mit kurvenreichen und relativ schwach befahrenen B117. Bei Admont legten wir bei einer Viva eine Kaffee- und Tankpause ein.

Weiter ging es auf der B320 über Liezen und Schladming bis Radstadt

wo wir auch Zeugen einer Gleitschirmveranstaltung wurden.

Weiter über die Schiorte Altenmarkt und Wagrein mit der schönen aber hochfrequentierten B163 nach St.Johann. Ich muss leider sagen, dass diese Schiorte im Sommer irgenwie falsch dimensioniert wirken, Riesenhotels mit Riesenparkplätzen und Alles ist leer.
Weiter dann mit der extrem stark befahrenen B311 Richtung Zell am See, wo wir dann in Taxenbach unser Quartier im empfehlendswerten Taxenbacherhof bezogen, durchgeschwitzt aber glücklich über die wunderbaren 310 km.
Taxenbach ist ein lieber kleiner Ort

und das Restaurant unseres Quartiers stellte sich als zu Recht von Gault Millau ausgezeichnete Küche heraus!
2.Tag Glocknerstrasse
Wir sind bereits früh am Morgen los, es war noch etwas nachtkalt, um vor dem großen Feiertagsansturm auf der B107 Großglocknerstraße zu sein. Wir hatten das Straßenticket bereits im Internet gekauft/ausgedruckt, was die Formalitäten an der Mautstation extrem erleichtert hat. (Zettel rausgeben, Karte in Empfang nehmen und weiterfahren). Kann ich nur empfehlen!
Und dann gings hoch über unzählige Kehren and Radfahrern vorbei bis hinauf zur Edelweissspitze.

Diese Stichstraße zur Edelweissspitze ist ein MUSS.
Kopfsteinpflaster Belag, enge, streile Kehren und am Ende ein eigener Motorrad Parkplatz!

Wir hatten leider von da oben keine Fernsicht, der Gipfel war noch im Nebel.

Und es gibt auch freilaufende Schafe ...


Nach der Umrundung des Fuschatörl nochmals der Blick zurück zur Edelweisspitze.

Dann entlang der Straße mitten im Hochgebirge. Es ist ein Genuß so an den steilen Wänden der Berge über 2.000 Höhenmetern entlang zu cruisen.
Dabei ist es uns vollkommen unverständlich eine solche herrlich in die Berge gebaute Straße durchzurasen, wie es einige wenige getan haben.
Alle anderen, uns eingeschlossen, haben das Panorama auf uns wirken lassen, haben öfters gehalten und die überwältigenden Berge und die saubere Bergluft auf uns wirken lassen.





Weiter sind wir die zweite Stichstraße zur Franz-Josefshöhe hochgefahren. Diese Straße ist sehr viel befahren, führt sie doch zur berühmten Aussicht auf den Großglockner mit dem davor liegendem Gletscher Pasterze. Naja, oder was als trauriger Rest davon noch übrig ist.
Die Glockner Straßenbetreiber muß ich loben, hier oben gibt es wieder einen eigenen Motorradabstellplatz und ausgestattet mit kostenlosen Spinden zur Lagerung von Helm und sonstigen nicht am Motorrad fest verbauten Gepäckstücken!!

Unsere zwei Treuen mit dem Blick zum höchtem Berg Österreichs.

Und selbstverständlich dürfen die „Mankerle“, die Mureltiere nicht fehlen.

Wir hatten die Aussicht genossen, inkl. warme Jause, Kaffee und Spaziergang zum Kaiser-Franz-Josef-Haus und nach etwa 2 ½ Stunden hier oben haben wir mit Sorge die Wettervorhersage überprüft:
Regen im Anmarsch!
Also sind wir weiter gefahren mit einem kleinen Zwischenstopp.

Nach Heiligenblut, da war der Glockner schon etwas dunkel.

Dann ging es weiter auf die B106 nach Obervellach wo wir mit etwas Regen im sehr familiären und netten Landhotel Pacher angekommen sind. Hier sind übrigens Biker willkommen, es waren eine Menge aus vielen Nachbarstaaten untergebracht. Obervellach ist auch ein sehr netter kleiner Ort mit interessanten Häusern und Aussichten.


...und mit Regen als Vorbereitung auf den nächten Tag...

Es war ein überwältigender Eindruck über die Glocknerstraße zu fahren und wir sind nach wunderschönen 137 km glücklich aber müde zu Bett gegangen.
3.Tag Heimfahrt
Als Rückreise haben wir überlegt einige schöne Pässe mitzunehmen und sind daher relativ früh gestartet, um dem angesagten Wettersturz zu entkommen. Wir dind die B106 weiter über die B100 nach Spittal und dann über die B98 am Millstädter See vorbei


Weiter über die B88 nach Bad Kleinkirchheim und dann über die Turracher Höhe B95 mit bis zu 23% Steigung über die B97 nach Murau.
Hier sind wir einen glücklichen Umweg gefahren, weil wir auf die B96 in die falsche Richtung los sind, aber durch eine malerische Landschaft mit einer speziellen alten Tordurchfahrt

danke @google für dieses Foto
Umweg waren etwa 70 km, aber wir bereuen diese nicht!
Zurück in Murau dann diesmal in der richtigen Richtung weiter auf der B96, gewechselt auf die B75 und dann in die wunderbare L514 ins Lachtal. Der Himmel war schrecklich dunkel und dann gings auch schon los. Wir haben kurz beraten, ob wir die Regenkombi anziehen sollen, haben es aber bleiben lassen und sind weitergefahren. Hagelkörner machen laute Geräusche am Helm! Es war aber nicht all zu lange.

Dann weiter auf der B114 Triebener Tauern über Obertauern nach Trieben, in die Sonne, da sind wir wieder trocken geworden. Danach weiter über die L713 nach Admont, dann aber über die B146 zurück zur B25. In Scheibbs haben wir dann noch einen Kaffee genossen und sind die letzen km auf unseren Hausstrecken wietergefahren. Im Dunkelsteinerwald aber hat uns der Regen voll erwischt, jetzt wars auch schon egal, und wir haben wieder auf die Regenkombi verzichtet...

Hat dann einen ganzen Tag Sonne zum Trocknen gebraucht!
Durchnässt aber glücklich sind wir nach 453 km zu Hause angekommen.
Den Glockner wieder fahren?
Unbedingt!
Dann vielleicht wirklich mit @hunter169 , weil es leider diesmal aufgrund der kurzen Vorlaufzeit nicht geklappt hat.
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... wenn du beim nächsten Mal die Brixie nimmst, bin ich dabei 